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GameFeature - Just play it!

The Spectrum Retreat PS4 Test

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Bei The Spectrum Retreat dachte ich erst, dass es sich um ein "Hounted Mansion" Spiel handeln könnte, wobei Mansion hier ein sehr imposant wirkendes Hotel ist. Immerhin wachen wir in einer uns völlig unbekannten Umgebung auf und komisch rumstehende Androiden lassen einen mit einem schummerigen Gefühl zurück. Hinzu kommt der typische "Helfer", der hier über ein sehr abgefahren aussehendes Handy versucht uns aus der Misere zu helfen. Wir erfahren durch die Dame am Handy, dass man uns gegen unseren Willen in diesem Hotel festhält. Man findet auch kleine glühende Würfel, die uns etwas zur Geschichte erzählen und auch im weiteren Verlauf der Geschichte bekommen wir ein paar unheimliche Situationen mit. Doch dabei handelt es sich nur oberflächlich um ein Mysterie-Adventure, denn eigentlich ist The Spectrum Retreat ein Rätsel-Game wie Portal oder The Talos Principle. Die Aufgabe des Spiels ist auch naheliegend: rätseln um aus dem Hotel ausbrechen zu können. Ich finde die Überleitung zu den Rätseln auch sehr gut gelungen, immerhin ist es eine recht futuristische Umgebung und die Farb-Rätsel geben einem das Gefühl einen Code knacken zu müssen. Die Rätsel sind auch recht anspruchsvoll und natürlich nimmt der Schwierigkeitsgrad mit jedem Level entsprechend zu. Man bekommt zwar eine kleine Einleitung zum Spielsystem, aber Hilfestellungen während der Rätsel gibt es nicht. Wer also nicht so gut ist in diesem Genre findet sich schnell beim Trial-and-Error wieder. Dabei gehen sonst die Rätsel schnell von der Hand und man ist in gut 5/6 Stunden durch, was ich für knapp 13€ auch total in Ordnung finde. Dafür, dass das Spiel recht klein ist, hat es echt was zu bieten. Die Synchronsprecherin des Helfers trägt viel zur Atmosphäre bei, genauso wie die überzeugende Gestaltung des Hotels mit einem Mix aus 20er Jahre Flair und Futurismus. Schade nur, dass man im Hotel nur wenig machen kann. Abgesehen von den leuchtenden Speicherwürfeln mit Informationen zur Story kann man nur wenig mit der Umgebung interagieren. Hier hat man definitiv Potential verschwendet.

State of Mind Switch Test

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State of Mind ist genau zum richtigen Zeitpunkt erschienen. Nachdem das Spiel Detroit: Become Human das Thema Androide/Roboter aufgegriffen hat, geht es hier mit State of Mind weiter. Aber ich will gar nicht viel von der Story spoilern. Anfangs bin ich eher skeptisch an State of Mind dran gegangen, musste mich sogar überwinden weiterzuspielen, denn der Anfang ist recht langweilig und zieht sich, aber nach ein paar Spielstunden hat mich die Geschichte um den Journalisten Richard gefesselt. Was den Start auch schwierig macht, ist, dass man schnell von Charakter A zu Charakter B wechselt. Im späteren Spiel kein Problem, aber wenn man die Charaktere so noch gar nicht richtig kennt, ist es schwer sich zurecht zu finden. Dafür wachsen sie einem später mehr ans Herz, als man vielleicht denkt. Pluspunkte gibt’s bei der Synchronisation, für jeden Charakter die passende Stimme, und wie schon fast übliche für Dadelic, gibt’s auch einen Gastaufritt von einem bestimmten Youtuber. Minuspunkte gabs dafür aber manchmal bei der „Echtheit“, bei manchen Gesprächen fehlte mir einfach die Emotion. Ein bisschen schade fand ich nun auch die Spielzeit, klar, solche Story Spiele wie z.b. Life is Strange oder anfangs erwähnt Detroit: Become Human haben nicht viele Stunden, aber im Vergleich zu eben diesen hatte State of Mind weniger. Etwas mehr als 10 Stunden habe ich mit State of Mind nun verbracht. Der Vergleich zu Life is Strange ist vielleicht etwas krass, weil man nun nicht so drastische Entscheidungen hat, aber das wirkt nur Anfangs so, am Ende ist es nun mal eben doch anders.

Banner Saga 3 Switch Test

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Es ist das Finale, welches sich die Banner Saga Fans immer erhofft haben. Im dramatischen Schlussakt kommt es wieder zu folgeschweren Entscheidungen. Als Befehlshaber eurer Gruppen geht es nur noch ums Überleben, denn während die ersten beiden Teile recht ruhig starteten, haben wir bereits am Anfang alle Hände voll zu tun. Im rundenbasierten Strategiespiel sind zwar einige Änderungen dazu gekommen, aber im Großen und Ganzen geht auch alles wie im ersten Teil vonstatten. Wir entscheiden uns, ob wir zunächst die Rüstung oder die Lebensenergie unserer Gegner dezimieren möchten bzw. wir nutzen eine unserer Fähigkeiten, die wiederum viel Willenskraft abverlangt. Durch die Kombination von Nah- und Fernkämpfern bleibt Banner Saga 3 durchaus taktisch anspruchsvoll und lässt uns deutlich mehr schwitzen als es am Anfang der Trilogie bereits der Fall war. Grafisch wirken sich wieder die schönen handgemalten Hintergründe, sowie die markanten Charaktere durchaus positiv aus. Gepaart mit dem Wikinger-Soundtrack und der wendungsreichen Story können wir einfach dem Bann nicht wiederstehen. Jedoch sollte man tatsächlich Teil 1 und 2 gespielt haben, da der Handlungsverlauf durchaus komplex ist.

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