GameFeature Talk mit Bitfall Studios - TerraScape
Auf der gamescom 2023 trafen wir Lara Klimm und Nico Pattman. Natürlich ging es um das Steam Early Access Spiel TerraScape. Erfahrt hier Hintergründe über das Spiel Made in Germany.
GameFeature - Just play it!
Auf der gamescom 2023 trafen wir Lara Klimm und Nico Pattman. Natürlich ging es um das Steam Early Access Spiel TerraScape. Erfahrt hier Hintergründe über das Spiel Made in Germany.
Atlas Fallen ist für mich ein kleiner Geheimtipp. Ein Action-Rollenspiel mit ca. 12 – 17 Stunden Spielzeit. Ganz entspannt die Dünen entlang gleiten ist mal eine andere Art der Fortbewegung, die mir recht gut gefallen hat. Auch das Kampfsystem ist gut gelungen. Wir haben insgesamt 3 aktive Fähigkeiten und 8 passive, welche wir im Laufe des Kampfes mit zunehmender Momentums Anzeige nutzen können. Die recht große Anzahl und Vielfalt dieser Fähigkeiten haben mich aber doch positiv überrascht. Zum Rätseln haben wir hier nichts, eher kleinere Sprungeinlagen, die aber eigentlich auch recht leicht zu lösen sind, genau wie Wettläufe gegen die Zeit. Die Story ist jetzt nicht so das Wahre, dafür überzeugt das Gameplay aber umso besser. Wenn man 15 Stunden in das Spiel steckt, sollte man sowohl die Story als auch die meisten Nebenquest erledigt haben. Soundtrack ist zwar passend, sticht aber nicht sonderlich hervor.
Jagged Alliance 3 ist der Nachfolger der beliebten Retro-Reihe. Der Letzte Teil erschien bereits 1999. Das Spiel ist eine Mischung aus Strategie, Taktik-Kämpfen und Rollenspiel. Dabei geht es darum, Söldner anzuheuern, welche alle unterschiedliche Fähigkeiten mitbringen. Die Richtige Mischung aus Söldnern ist dabei essenziell. Mit diesen müssen wir dann den entführten Präsidenten retten. Das machen wir, indem wir nach und nach Sektoren auf der Übersichtskarte erobern und zum Beispiel Diamantenminen in Besitz nehmen, um unser Einkommen zu steigern. Das ist wichtig, da die Söldner auch bezahlt werden wollen. Beim Einnehmen der Sektoren wechseln wir in die Taktik-Rundenkarte. Dabei müssen wir unsere Söldner clever platzieren, Deckung beachten oder auch die einzelnen Waffentypen. Die Kämpfe sind durchaus knackig und es kann schon mal vorkommen, dass man den ein oder anderen verliert. Insgesamt ist der Einstieg auch ziemlich schwer, vor allem wenn man keinen Vorgänger gespielt hat. Dennoch hatte ich nach etlichen Stunden und einigen Neustarts eine gute Truppe zusammen und dann macht das Spiel eine Menge Spaß!
Sweet Transit ist eine Mischung aus Wirtschaftssimulation und Städtebuilder. Im Zeitalter der Industrialisierung seid ihr dafür verantwortlich Städte aufzubauen und deren Transportwege von Rohstoffen sicher zu stellen. Das kennen wir natürlich schon alles und Sweet Transit erfindet hier das Genre nicht neu. Leider wirkt das Spiel auch nach der langen Early Access immer noch sehr trocken. Nicht nur bei der Präsentation hapert es. Leider sind die einzelnen Menüs sehr umständlich zu bedienen und man muss sich erst sehr lange mit den Spiel beschäftigen um Erfolg einzufahren. Das alles hätte in meinen Augen innovativer sein dürfen und somit ist das Spiel nur für Hardcore Simulationen Fans zu empfehlen.
In Project Nightmares begeben wir uns als Patient einer Forschung von Paranormalem mittels Traumzustand in ein Objekt rein um einen Fluch zu brechen. So befinden wir uns in einem großen Haus mit sehr vielen Gängen mit nur einer Kerze ausgerüstet, zusammen mit dem Schrecken der auf uns lauert. Mit seinen ungefähr 6 Stunden Spielzeit (wohlgemerkt sofern man es schafft sich nicht durch die vielen Gänge zu verwirren) erwarten uns viele unterschiedliche tolle Rätsel und informative Gegenstände, die uns den Hintergrund der Geschichte erklären. Das Problem ist, dass alle Horror-Einlagen, die in Form von Jump Scares auf einen zukommen, sich nach einer gewissen Zeit einfach nur wiederholen und man diese nur noch ignoriert. Frustrierend sind auch die Momente wo Kreaturen durch die Gänge spazieren, man nicht die Möglichkeit hat, diese entsprechend loszuwerden und darauffolgend den entsprechenden Abschnitt erneut bewältigen muss. Für Fans von Horrorspielen dieser Art sicherlich etwas, für mich persönlich greife ich da lieber auf andere Titel mit mehr Tiefe zurück.
Wir sind wirklich sprachlos. Ein klassisches Rollenspiel der alten Schule schafft es uns und die ganze Welt zu begeistern. Dank der Dungeons-and-Dragons-Lizenz und den Erfahrungen der Divinity-Spiele hat Larian Studios einfach ein Meisterwerk geschaffen. Das Spiel spielt in der Welt von Faerûn und folgt einer Gruppe von Abenteurern, die die dämonische Invasion der Region aufhalten müssen. Wir können aus einer Vielzahl von Charakterklassen und Rassen wählen und unsere eigenen Charaktere nach unseren Wünschen gestalten. Die Geschichte ist allgegenwärtig. Unglaublich viele Entscheidungen warten auf uns, und diese haben teilweise sogar große Auswirkungen auf den Fortlauf der Geschichte. Dabei entsteht so viel Motivation, das Spiel nochmal und nochmal zu spielen. Der Umfang ist mit rund 200-300 Stunden umwerfend. Taktische Rundenkämpfe, eine fantastische Welt, eine gute Geschichte – was braucht es mehr? Trotz vereinzelter Bugs ist das Spiel eine wirklich beachtliche Ausnahme in der Spieleindustrie.
Natürlich ist die Beta zu klein gewesen um das volle Potenzial von Payday 3 zu sehen, aber wir finden, dass es auf jedenfall in die richtige Richtung geht. Hier punktet natürlich die verbesserte KI und der Koop-Aspekt. Im Team können wir uns bis zu einem gewissen Zeitpunkt leise bewegen, um dann doch mit einen Knall schnell aus der Bank mit viel Geld zu fliehen. Die Wellen der Spezialeinheiten versprühen dank den kleineren Levelveränderungen je Durchgang durchaus neuen Spielspaß. Am Ende wird es auf die Auswahl der Maps und die UI Überarbeitung ankommen. Wenn das gelingt erwartet uns Mitte September ein witziger Koop Action Shooter.
Im Sommerinterview Talk haben wir Malin Sweers, Felix Röschke und Stefan Hoffmann von Sixteen Tons Entertainment und Promotion Software zu Gast. Natürlich dreht sich alles um das neue deutsche Echtzeit-Strategiespiel Emergency. P.S. Zum Zeitpunkt der Aufnahme des Interviews stand das Release Datum von Emergency noch nicht fest. Am 15. August können Spieler das Free2play Spiel direkt auf Steam spielen.
Im Sommerinterview Talk haben wir den CEO von RC Remote Control Productions zu Gast. Wir plaudern über das große RC Remote Control Netzwerk und deren Spielprojekte. Außerdem reden wir über die Geschichte und über die aktuelle Politik der Spieleindustrie.
Zunächst einmal ist der Name hier Programm: One Lonely Outpost. Wir sind allein auf einem fremden Planeten, lediglich unsere Katze ist zunächst bei uns. Ich dachte zunächst, dass das Spiel eine Art Stardew Valley im Weltall wird, allerdings kommt es leider recht langsam in Fahrt. Anfangs können wir kaum etwas bauen und finden hier und da mal ein paar Samen, welche wir natürlich direkt anbauen, die brauchen aber einige tage zum Wachsen, also erkunden wir doch einfach die Umgebung, doch auch diese ist recht karg und leblos. Ein bisschen Steine und Metalle abbauen hier, ein wenig Sand wegpusten dort und wieder ist der Tag um und wir müssen schlafen. Klar, im Laufe des Spiels kommt noch etwas dazu, aber so richtig gepackt hat es mich bisher noch nicht.