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Was fand denn die Tina so gut? Demnächst auf GameFeature!
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Ich habe mich wahnsinnig auf Teil 2 von Lost Horizon gefreut. Denn der erste Teil gehört immer noch zu meinen Adventure Lieblingen. Umso enttäuschter muss ich leider sehen, dass hier mit deutlich längerer Entwicklungszeit und Feintuning ein viel besseres Adventure möglich gewesen wäre. Auch wenn Animation Arts das Wort "Animation" im Namen trägt, so machen die Entwickler sich hierbei keinen Namen. Stocksteife Charaktere bewegen sich hölzern und die Mimik bei Nahaufnahmen wirkt sehr leblos. Dabei sehen die Grafikhintergründe wiederum unfassbar gut aus. Ihr merkt schon, das passt so gar nicht zusammen. Ebenfalls präsentiert man uns Quicktime Action Sequenzen in einer so miesen Grafik, dass man sich fragt, welches Jahr wir eigentlich haben. Klar ist für ein Adventure die Grafik nicht das wichtigste und so tauchen durchaus einige interessante Rätselketten, die auch teilweise kooperativ gelöst werden müssen, auf. Auch die guten Sprecher, sowie der schöne Hintergrundsoundtrack heben das Spiel noch an und lassen Lost Horizon 2 sicherlich nicht komplett ins Bodenlose sinken. Den Zeitunterschied von 5 Jahren zwischen Teil 1 und Teil 2 merkt man technisch jedoch nur kaum. Eine überzeugende Fortsetzung sieht leider anders aus, aber vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch.
Eine Mischung aus Realität und Fiktion, kann das gut gehen? Ich denke mal, wenn man sich nicht allzu sehr mit der Story befasst, ist es ein gelungenes Spiel, das noch Potenzial für die weiteren Episoden birgt. Der beängstigende Anfang, der nicht nur durch die Umgebung erzeugt wird, wird durch das düstere, sehr stimmungsvolle Schwarz und Weiß noch verstärkt. Leider bleibt diese Atmosphäre nicht während des gesamten Spiels bestehen. Es bieten sich also noch Möglichkeiten die nächsten Episoden beeindruckend zu kreieren. Ich hoffe die Entwickler stecken mehr Zeit in die Story, da diese echt nur durchschnittlich ist. Trotzdem muss sich das junge Entwicklerstudio nicht verstecken, es ist ein Spiel entstanden, welches sich durchaus sehen lassen kann. Abzuwarten bleibt, ob Ness sich in Zukunft auch weiter und vor allem noch tiefgründiger beweisen kann. Ich für meinen Teil würde mich sehr freuen, ihm und Capone nochmals zu begegnen.
Man hatte es ja irgendwie schon geahnt, dass Disney Infinity irgendwann die Star Wars Lizenz aufgreifen würde und so ist es in Teil 3.0 nun auch geschehen. Und noch dazu ist es wirklich toll geworden. Die Star Wars Playsets vermitteln die richtige Atmosphäre, wozu auch der original Soundtrack und teils original Synchronsprecher beitragen. Bis jetzt gibt es zu den beiden Trilogien jeweils ein Playset und wenn der neue Film erscheint wird auch dazu noch eines erscheinen. Die Figuren sind dabei toll und hochwertig designt und erinnern vom Stil an Clone Wars. Aber auch „Nicht-Star-Wars-Fans“ (falls es sie gibt) bekommen in Disney Infinity 3.0 etwas geboten. Zum einen gibt es ein Playset zum Pixar Film „Alles steht Kopf“, was im klassischen Jump'n'Run Stil und kunterbunt gehalten ist. Außerdem gibt es natürlich wieder die beliebte Toybox, in der jeder seine Kreativität ausleben kann und Welten nach seinen Geschmack entwerfen. Der Editor ist dabei sehr gut und hier dürfen wir alle Figuren aus allen drei Teilen einsetzen. Es gibt auch viele Neuheiten wie etwa eine Art Minispiel, in der unsere Spielzeugfiguren sich um einen Garten kümmern und so Boni verliehen bekommen. Auch die weiteren Minispiele machen sehr viel Spaß und sind dabei durchaus anspruchsvoll. Alles in allem ist Teil 3.0 der beste Disney Infinity Teil, was nicht nur an Star Wars liegt. Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung!
Aerosoft versucht sich mit dem Autobahnpolizei-Simulator 2015 an einem neuen Setting und scheitert leider. Zwar gibt es zahlreiche Missionstypen mit durchaus vielen Möglichkeiten, jedoch kommt so gut wie nie Spielspaß auf. Die grafische Umsetzung ist sehr träge und bietet so gut wie keine Animationen. Gar keine Lizenzen bei den Autos und überhaupt kein Schadensmodell machen das Wort Simulation eher überflüssig. Auch das Fahrverhalten hat eher mit einen Flipperspiel Gemeinsamkeiten, als mit einer realistischen Autosimulation. Sehr arcadelastig düsen wir durch die Autobahnkurven und hoffen nicht zu sehr an andere Autos oder an Leitplanken zu prallen, denn dadurch verursachen wir keinen Schaden, nein nein, wir verursachen den Chaosfaktor. Wenn man zuviel Chaos verursacht, dann muss man die Mission neu starten und unseren stocksteifen Polizisten wieder von der Wache ins nächste lizenzfreie Auto bringen.
Da hat uns leider sogar Cobra 11 mehr Spaß gemacht und ich schäme mich das gesagt zu haben.
Der dritte Teil der Risen-Reihe ist schon vor einer Weile erschienen. Jetzt kommt mit der Enhanced Edition auch die Portierung für die PS4. Das ursprüngliche Spiel hatte auf den alten Konsolen ja einige technische Mängel, was auch den Spielspaß minderte. Doch konnten sie das bei der PS4-Version ausbessern? Darauf gibt es ein klares „Ja!“ als Antwort. Technisch kommt die Enhanced Edition an die PC-Fassung in ultra Grafikeinstellungen heran und sieht dabei wunderschön aus. Alleine auf einer Klippe kurz innezuhalten und die Umgebung zu genießen macht jetzt Spaß. Spielerisch war schon die ursprüngliche Version ein geniales Rollenspiel und daran hat sich auch nichts geändert. Zusätzlich beinhaltet diese Version drei DLCs inklusive zwei neuer Inseln, welche einige Stunden Spielzeit bieten. Wer Risen 3 noch nicht gespielt hat, sollte auf jeden Fall zur PS4-Fassung greifen, da diese die Last-Gen-Fassung um Längen aussticht und auch für Spieler, die von eben dieser Fassung enttäuscht waren lohnt sich durchaus ein Kauf.
Mit Gauntlet: Slayer Edition kommt das Standalone in den PSN-Store und erweitert das Spiel nicht bloß um zusätzliche Elemente im Kampfsystem, sondern auch um zwei Spielmodi: Den Endlos- und den Colosseum-Modus. Bevor man sich also der recht kurz gehaltenen Hauptstory widmet, kann man sich täglich einer anderen Herausforderung im Colosseum stellen und wenn wir dann nach 5-6 Spielstunden die Dungeons der Hauptgeschichte gecleared haben, erwartet uns immer noch der Endlos-Modus, in dem wir uns, wie der Name es bereits vermuten lässt, endlos spawnenden Feinden stellen können. Auch wenn ich den Titel für mich alleine teils als sehr träge empfunden habe, entfacht er seinen vollen Spielspaß zusammen mit Freunden, egal ob im Online-Modus oder zusammen auf dem Sofa im lokalen Koop. Mit einem Preis von 20€ sollte man da recht unbedenklich zuschlagen können, wenn man mal wieder nach einem netten Dungeoncrawler für sich und Freunde sucht.
Im außergewöhnlichen Zeitalter der Wikinger begeistert Valhalla Hills mit einer sehr detaillierten Grafik, einem tollen Soundtrack und erinnert dadurch ein wenig an die Siedler. Durch die Möglichkeit den Charakteren individuelle Namen zu geben, wachsen sie einem ans Herz. Dadurch hat man den Ansporn seine Wikinger stets gut mit den wichtigsten Ressourcen zu versorgen. Trotz fehlender Kampagne und richtig anspruchsvollen Aufgaben geht die Langzeitmotivation nicht verloren, da die Welten komplett variieren.
Man kann es kaum glauben, aber der Trend japanischer Rollenspiele für Steam geht weiter mit Fairy Fencer F, einem bereits für die PS3 erschienenem Spiel aus dem Hause Compile Heart. Der Name ist Programm, denn auch die Hyperdimension Neptunia Spiele, die von der selben Entwicklerfirma produziert wurden, finden sich auf Steam. Und wenn man sich das Spiel so anschaut, merkt man schnell, dass sich die Teile sehr ähnlich sind. Das kommt einerseits daher, dass das Artwork von der gleichen Zeichnerin stammt und selbst das Kampfsystem nur eine erweiterte Version von HDN ist. Zwar gibt es hier tolle Spezialattacken und Waffen, aber spielerisch macht es keinen großen Unterschied. Dadurch wirkt es ein bisschen kopiert und innovationslos. Das eigentlich Tolle an dem Spiel sind dann aber die Charaktere und die Story. Allein der Protagonist ist anders als man es erwartet. Nur Essen und Schlafen scheinen ihn zu interessieren, aber irgendwie wirkt er dadurch sofort sympathisch. Die Story hat man aber auch schon mal gehört. Zwei große Gottheiten sind nach einem großen Kampf in einen tiefen Schlaf gefallen und wir versuchen die gute Göttin davon wieder zum Leben zu erwecken. Dabei steht uns eine Fee zur Seite mit deren Hilfe wir die legendären Waffen suchen um die Göttin zu erwecken. Im Laufe des Spiels stoßen auch weitere Charaktere zu uns, die mindestens genauso einen Knacks weg haben wie unser Protagonist Feng. Es ist zwar kein großes neuartigen RPG, aber es macht Spaß und hat seine Reize. Wenn ihr daher Hyperdimension Neptunia mochtet, werdet ihr auch Fairy Fencer F lieben.
Lost Dimension verbindet eine spannende und interessante Story mit Rollenspiel und Rundenstrategie. Wir spielen dabei eine Gruppe aus Menschen mit außergewöhnlichen Psi-Kräften, welche den ultimativen Bösewicht besiegen müssen um den Weltuntergang zu verhindern. Diese Einheit nennt sich SEALED. Der Bösewicht „The End“ wartet an der Spitze eines Turmes auf uns, durch den wir uns vorher etagenweise kämpfen müssen. Die Story hat jedoch auch einen Clue. Wir wissen nämlich, dass wir in unseren Reihen einen Verräter haben, nur wissen wir nicht, wer das ist. Es gilt also dies herauszufinden, während wir uns durch Monsterkämpfen. Die Kämpfe sind sehr taktisch und wir können unser Team stets neu zusammenwürfeln, was viel taktischen Tiefgang hat, da jedes Teammitglied spezielle Fähigkeiten aufweist. So müssen wir eine gute Mischung aus Fern- und Nahkämpfern zusammenstellen und auch den Heiler sollte man nicht vergessen. Die Maps im Kampf sind leider recht karg gestaltet und ähneln sich oft. Das Kampfsystem an sich ist aber ziemlich spaßig. Leider muss die Vita dabei oft nachladen. Den Verräter kann nur Sho entlarven, da er die Fähigkeit besitzt, die Zukunft zu sehen und Gedanken zu lesen. Nach jeden Kampf bekommen wir Gedankenfetzen präsentiert und müssen so schließen, wer der Verräter sein könnte um diesen dann in einem Minispiel zu entlarven.